DIE AKTIONEN DER AFA: “RASCHE HILFE”

Die Aktion №11 "Wenn Ein Fehler Zu Korrigieren Ist"
Buba gehört zu den lieben Hunden. Sie hat niemals Probleme verursacht, bis sie sich eine Entzündung an der Milchdrüse zuzog. Ihre Freunde wenden sich an die AFA, um Hilfe zu bekommen.
Buba nach dem Ende der OP
und ... ein bisschen später
Der Hund ist über 10 Jahre alt und wurde 1999 vom deutschen Kastration- szentrum in Sofia kastriert. Es stellt sich heraus, dass bei der Operation die Eierstöcke nicht entfernt wurden, was zur Bildung von Zysten und einer Gesäuge-Entzündung geführt hat, bei der die Gefahr besteht, dass sie sich zu einem Tumor auswächst. Eine Notoperation ist zwingend notwendig. Trotz ihres Alter übersteht Buba den chirurgischen Eingriff gut und mit Hilfe der Fürsorge perfekter Tierärzte erholt sie sich vollständig. April 2006
Die Aktion №10 "SOS Für Die Hunde Im Isolationsheim"
Frida ist einer der geretteten Hunde
In der Sendung “VIP Brother” wurde den Bewohnern des Hauses, die bei der Doku-Soap mitwirken, eine Filmaufnahme über die Hunde gezeigt, die in das Sofioter Isolationsheim gelangt waren. Die dortige Belegschaft erzählte offen über das üble Schicksal, zu dem die Bulgaren die herrenlosen Hunde verdammen. Die von dem Gesehenen erschütterten VIP-Personen entschieden sich dazu, alle 4 Hunde zu retten, die ihnen zusätzlich auf Aufnahmen gezeigt wurden, und aus denen sie anfänglich nur einen einzigen Glückspilz aussuchen sollten, dem sie das Leben retten. Der Film rief eine Unzahl von Diskussionen über das Thema `Herrenlose Hunde´ hervor. Die AFA jedoch schaffte es, die Menschen zu unterstützen, die die Hunde befreien wollten, die in den Filmaufnahmen gezeigt wurden. Мärz 2006
Die Aktion №9 “Zwischen Leben und Tod”
Auf einem belebten Boulevard der bulgarischen Hauptstadt fahren drei Autos über einen drei Monate alten jungen Hund, bevor sich die AFA einmischen kann und den Verkehr stoppt, um das verängstigte Tier aus seinem Alptraum zu befreien. Das Tier befindet sich in einem Schockzustand und erlaubt es niemandem, sich ihm zu nähern. Die Mitarbeiter der AFA schaffen es jedoch, ihn in ein warmes und gemütliches Zuhause zu bringen, wo er eine medizinische Erstversorgung erhält. Zum Glück ist das Ergebnis der medizinischen Untersuchung hoffnungsvoll – nur ein Hinterbein ist gebrochen. Der kleine Glückspilz sieht aus wie ein Wolf und deshalb bekommt er einen zusätzlichen Spitznamen – Rodjer Wolf. Durch die Bemühungen der AFA kann er genesen und wartet auf liebe Leute, die ihn als neues Mitglied in ihre Familie aufnehmen. Februar 2006.
Die Aktion №8 “Ein neues Zuhause”
Ein Hinweis mehrerer Personen aus dem Stadtviertel des Senders „Nova Televizija“ am 1.2.2006 zwang die AFA zur Entfernung zweier Hunde, die Probleme verursacht hatten. Die Hunde wurden in einer Pension untergebracht, wofür Corinna Leschber durch eine Schenkung die Mittel bereitstellte. Nach einem siebentägigen Aufenthalt in der Pension konnten die Hunde von Mitarbeitern der AFA aufgenommen werden. Februar 2006.
Die Aktion №7 “Rette ein Leben”
Im Laufe von anderthalb Jahren wurden in einem Sofioter Stadtbezirk regelmäßig die dort lebenden Hunde vergiftet. Dank der rechtzeitigen Einmischung der AFA konnten alle dort aufgefundenen überlebenden Hunde, die unter dem ausgeworfenen schnell wirkenden Gift gelitten hatten, gerettet werden. November – Dezember 2005.
Die Aktion №6 “Die läufige Horde”
Am 22.11.2005 organisieren die Stiftung “AFA-Bulgarien”, die Vereinigung “Sorge um die herrenlosen Hunde” und die Koordinatoren im Stadtgebiet „Ost“ eine Eil-Aktion zur Beseitigung eines Problems, das auf dem Gebiet des Stadtviertels um den Fernsehsender „Nova televizija“, Bezirk Dianabad/Izgrev in Sofia aufgetreten ist. Eine läufige Hündin verursachte eine Ansammlung unkastrierter Hunde im Stadtviertel – die Hündin wurde eingefangen und kastriert, ebenfalls kastriert wurde ein weiterer Hund, der vom deutschen Kastrationszentrum vor drei Jahren nur unvollständig kastriert worden war. Infolgedessen konnte die gefährliche Meute, die sich angesammelt hatte, zerstreut werden, und die Situation war wieder unter Kontrolle. November 2005.
Die Aktion №5 “Das Leben geht weiter”
Auf Bitte von Frau Dr. Becker von der deutschen Tierschutzorganisation, dem europäischen Netz „Ärzte für Tiere“, organisiert die AFA eine außerplanmäßige Durchführung einer `Fliegenden Brigade´ – einem Teil unseres Projektes für die Kontrolle über die veterinärmedizinische Prophylaxe der kastrierten Straßenhunde - namens `Robins´. Der Anlass ist, dass das deutsche Fernsehen einen Film über die Hunde in Bulgarien drehen möchte. Bei der Untersuchung kastrierter Hunde im Sofioter Stadtviertel Strelbište, in dem die Aktion der `Fliegenden Brigade´ durchgeführt wird, stellt der Tierarzt der AFA einen Tumor bei einem der Tiere fest. Kati, die im Jahre 2000 kastriert wurde, wurde umgehend zur Heilbehandlung in die Klinik “МЕJ” transportiert. Im Film, der im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, wird über die Kastration gesprochen, aber im vorliegenden Falle ging es um etwas viel Ernsthafteres: den Schutz der Gesundheit und des Lebens des Hundes. Nach einer Woche Behandlung mit einem Antibiotikum wurde Kati erfolgreich operiert und nach ihrer Genesung zurück zu ihrer ungeduldigen Freundin Mia gebracht, dem Hund, mit dem sie in der selben Hundehütte wohnt, die von Freiwilligen gebaut wurde. Die Kontrolluntersuchungen brachten gute Ergebnisse, und Kati läuft wieder herum und freut sich am Leben. November 2005.
Die Aktion №4 “Schenke Leben”
Die Tierfängermannschaften überfallen einen Privathaushalt, fangen die Haushunde Metscho und Patscho ein und schließen sie im Gemeindetötungsheim ein. Die Tiere bleiben dort 10 Tage, bis ihre verzweifelte Besitzerin Hilfe erbittet, um ihre vierbeinigen Freunde zu befreien. Die AFA organisiert den Transport, treibt die Mittel für das Freikaufen auf, besteht gegenüber der Gemeinde auf der Freilassung der beiden Hunde. Am 15.8.2005 befinden sich die beiden erneut in der Umarmung ihrer Besitzerin. Die beiden Hunde werden vorübergehend zur Genesung von den - durch den Aufenthalt in der Tötungsstation erlittenen - gesundheitlichen Schäden kostenpflichtig in das veterinärmedizinische Gemeindezentrum „Ilinden“ verbracht, und dann in ihr neues Zuhause gebracht. Die Mittel dafür werden von Maria Charbova aufgebracht, als Schenkung an die Stiftung. August 2005.
Die Aktion №3 “Freunde”
Eine Beschwerdemeldung über einen Hund mit einem gelben Markierungshalsband der AFA führt die Stiftung zu einem vor einem Jahr aus seinem neuen Zuhause verschwundenen Hund, das für ihn im Zuge der Aktion „Die neue Zeitrechnung“ gefunden wurde. Bonita ist eine ausgesprochen zutrauliche und liebe Hündin, und es ist völlig unbekannt, wie sie an das andere Ende der Stadt gelangen konnte, und in der Zwischenzeit an Krätze erkranken konnte. Die Leute, die versuchen, dem Hund zu helfen, wenden eine ungeeignete Heilmethode an, und in kürzester Zeit ruft der Anblick des Hundes eine Beschwerde gegen seine Anwesenheit im Stadtviertel hervor. Die AFA entfernt den Hund sofort von der Straße und innerhalb von drei Monaten wird erfolgreich eine Heilbehandlung durchgeführt, als deren Resultat nicht einmal Spuren der Erkrankung zu sehen sind. Endlich hat auch Bonita wirklich ein neues Zuhause und neue Freunde gefunden. Februar 2005.
Die Aktion №2 “Entdecke dich selbst”
Von allen 14 Hunden der Aktion „Die neue Zeitrechnung“ erschien es am schwierigsten, dem ältesten Hund ein Zuhause zu vermitteln: Nikolaj. Nach einem dramatisch gescheiterten Versuch mit einem probeweise auserkorenen Interessenten wurde Nikolaj in die Hundepension zurückgebracht, und seine Perspektive war völlig hoffnungslos. Die zweite Rettungsvariante zerschlug sich, und es blieb als einzige Lösung - das Einschläfern. Der Hund ist 14 Jahre alt, misstrauisch und verzweifelt. Die AFA lehnt kategorisch die Anwendung des so genannten „schmerzfreien Einschläferns“ ab und übernimmt die Verantwortung für den Hund. Es reichen vier Monate, um das Vertrauen des völlig verängstigten Hundes zu gewinnen. Nikolaj und Bojanka werden Freunde und nach kurzer Zeit ist der Hund bereits ein Teil der Familie der Frau, die dem Tier, das viel erleiden musste, wieder Vertrauen und Hoffnung geschenkt hat. September 2004.
Die Aktion №1 “Die neue Zeitrechnung”
Im Jahre 2003 organisieren die Organisationen AFA und DARA eine massenhafte Rettungsaktion für die Unterbringung von 14 Haushunden, die von ihren Besitzern verlassen worden waren: ärztliche Untersuchungen; Heilbehandlungen einiger der Tiere; prophylaktische veterinär-medizinische Maßnahmen – antiparasitäre Behandlungen und Tollwutimpfungen; Impfungen gegen das gesamte mögliche Krankheitsspektrum der fünf jungen Hunde unter einem Jahr; die Kastration aller Hunde; die Markierung und die Ausstellung von Impfpässen für alle Tiere; Die Unterbringung in Hundepensionen; das Finden eines neuen Zuhauses für die verlassenen Tiere; das Spenden von Hundehütten für Hunde, die draußen auf privaten Höfen gehalten werden. Die Aktion dauert sechs Monate. Die AFA informiert sich weiterhin und hilft nötigenfalls bei Problemen mit der Unterbringung verlassener Hunde. Skalata, Bonita, Nikolaj, Roko und Dumbo sind Hunde, die regelmäßig von den `Fliegenden Brigaden´ der AFA besucht werden. August 2003 – Februar 2004.