ARCHIV


DIE HUNDE IN BULGARIEN BRAUCHEN JETZT IHRE HILFE

DIE RATIFIZIERUNG DES GESETZES FÜR
DIE VETERINÄRMEDIZINISCHE TÄTIGKEIT STEHT BEVOR

UNTERSTÜTZEN SIE DIE ÄNDERUNGSVORSCHLÄGE, DIE DIE RECHTE DER TIERE SICHERN

Das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit (ZVD) ist das einzige normierende Dokument, das einen kleinen Teil der Regeln für ein humanes Verhältnis gegenüber den Tieren festlegt.
IN BULGARIEN FEHLT EIN TIERSCHUTZGESETZ
Die Bürger setzen den Nationalen Veterinärmedizinischen Dienst (NVMS) in seiner Eigenschaft als Kontrollorgan für die Einhaltung des Gesetzes für die Veterinärmedizinische Tätigkeit (NVMS) über systematische Verletzungen dieser Regeln in Kenntnis. Bei den Kontrollen des Nationalen Veterinärmedizinischen Dienstes werden drastische Gesetzesverletzungen in den Isolations-Hundeheimen der Gemeinde festgestellt. Statt die im Gesetz vorgesehenen strafrechtlichen Maßnahmen anzuwenden, die darauf abzielen, die Gesetzesübertretungen zu vermeiden, streicht der NVMS diejenigen Regelungen aus dem Projekt für das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit heraus, die übertreten werden.
Mit den im Projekt für das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit vorgenommenen Änderungen lehnt der Nationale Veterinärmedizinische Dienst die Strategie der Weltgesundheitsorganisation zur Kontrolle der Hundepopulation ab, indem er die allgemein anerkannte Methode der Kastration ablehnt, um stattdessen die Euthanasie anzuordnen. Diese Methode hat sich jedoch in der Praxis als uneffektiv erwiesen und bedroht die menschliche Gesundheit.
Die Folgen des Ersatzes der Kastration durch die Euthanasie unter den Bedingungen einer jahrelang aufrechterhaltenen Überpopulation von Straßenhunden, gehen auf Kosten der Gesundheit aller Menschen in Bulgarien. Im Unterschied zu der Methode der Euthanasie wird die Methode der Kastration von einer regelmäßigen Gesundheitsprophylaxe für die kastrierten Hunde begleitet, die den Kreislauf der Verbreitung von durch Tiere übertragenen Krankheiten unterbricht.
An der Aufrechterhaltung der Hundepopulation auf der Straße haben einzig verbrecherische Kreise Interesse, die die herrenlosen Tiere als kostenlosen Rohstoff in auf dem Territorium der zivilisierten Welt verbotenen Produktionsprozessen benutzen.
Bis zum Monat Oktober 2005 wird das Projekt für das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit, das unter der No. 554-01-15 eingereicht wurde, vom Bulgarischen Parlament ratifiziert werden.
Die Abgeordneten verschiedener politischer Kräfte haben Anträge eingebracht, die auf die Abänderung und Verbesserung des Kapitels VII „Schutz und ein humanes Verhältnis Tieren gegenüber“ des Gesetzesentwurfes abzielen.
Die Vorschläge wurden in Hinblick auf die Beseitigung der Widersprüche im Gesetzesentwurf im Verhältnis zu den Anforderungen der Europäischen Konvention ausgearbeitet. Dieser Konvention ist Bulgarien verpflichtet, wie auch der Einführung von weltweit anerkannten Praktiken zur Lösung des Problems von herrenlosen Tieren in die bulgarische Gesetzgebung.

Ihre Unterstützung der grundlegenden Punkte dieser Vorschläge ist eine ausgesprochen wichtige Hilfe zur Stärkung des humanen Verhältnisses zu Tieren als Ziel der staatlichen Politik, wofür wir Ihnen im Voraus danken!

Beeilen Sie sich!
Die Tiere in Bulgarien brauchen Ihre Hilfe

Die Kommission für Landwirtschaft in der bulgarischen Volksversammlung, die über das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit abstimmt, hat diejenige Variante akzeptiert, in der die Regeln für ein humanes Verhalten den herrenlosen Hundengegenüber wegfallen. Die einzige Reglementierung in Hinblick auf diese Tiere bleibt demnach die Anordnung, die aus der alten Gesetzesvariante stammt,  und die einzig das Einfangen und die Euthanasie der Hunde vorsieht, die innerhalb einer Frist von bis zu zwei Wochen nicht abgeholt werden. Bitte unterstützen Sie unseren
APPELL FÜR DIE REGLEMENTIERTEN RECHTE DER HERRENLOSEN HUNDE
IM GESETZ FÜR DIE VETERINÄRMEDIZINISCHE TÄTIGKEIT
FÜR EIN MORATORIUM ODER EINE VERFÜGUNG DES PRÄSIDENTEN FÜR DAS AUSSETZEN DER TÖTUNG DER HUNDE BIS ZUR ANNAHME EINES TIERSCHUTZGESETZES

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Der Verwaltungsrat der

AFA-BULGARIEN

Es folgt ein Brief, den Sie absenden können, indem Sie das Formular ausfüllen, das am Ende dieser Seite beigefügt wurde. Ihre Daten werden automatisch in den Brief selbst eingefügt.


AN:

HERRN GEORGI PARVANOV
PRÄSIDENT DER
REPUBLIK BULGARIEN

HERRN SERGEJ STANISHEV
MINISTERPRÄSIDENT DER
REPUBLIK BULGARIEN

HERRN GEORGI PIRINSKI
VORSITZENDER DER
VOLKSVERSAMMLUNG DER
REPUBLIK BULGARIEN

HERRN NICHAD KABIL
MINISTER IM MINISTERIUM
FÜR LANDWIRTSCHAFT
UND WÄLDER
DER REPUBLIK BULGARIEN

HERRN VASIL KALINOV
VORSITZENDER DER KOMMISSION
FÜR LANDWIRTSCHAFT
UND WÄLDER BEI
DER VOLKSVERSAMMLUNG DER
REPUBLIK BULGARIEN

HERRN GEORGI BOZHINOV
VORSITZENDER DER KOMMISSION
FÜR UMWELT UND GEWÄSSER BEI
DER VOLKSVERSAMMLUNG DER
REPUBLIK BULGARIEN

HERRN ATANAS PAPARIZOV
VORSITZENDER DER KOMMISSION
FÜR EUROPÄISCHE
ANGELEGENHEITEN BEI
DER VOLKSVERSAMMLUNG
DER REPUBLIK BULGARIEN


APPELL


SEHR GEEHRTER HERR PARVANOV,
SEHR GEEHRTER HERR STANISHEV,
SEHR GEEHRTER HERR PIRINSKI,
SEHR GEEHRTER HERR KABIL,
SEHR GEEHRTER HERR KALINOV,
SEHR GEEHRTER HERR BOZHINOV,
SEHR GEEHRTER HERR PAPARIZOV,
vorliegend sende ich Ihnen meinen Standpunkt in Hinblick auf die Vorschläge zur Veränderung und Verbesserung des Kapitels VII „Schutz und ein humanes Verhältnis Tieren gegenüber“ des Projektes für das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit, das unter der No. 554-01-15 eingereicht wurde.
In Hinblick auf die Beseitigung der Widersprüche im Gesetzesentwurf im Verhältnis zur Europäischen Konvention, der Bulgarien verpflichtet ist, wie auch in Hinblick auf die Einführung von weltweit anerkannten Praktiken zur Lösung des Problems von herrenlosen Tieren in die bulgarische Gesetzgebung,

erkläre ich meine Unterstützung für

die folgenden Vorschläge, die von Abgeordneten verschiedener politischer Richtungen eingebracht wurden: Der Bulgarischen Sozialistischen Partei, der Nationalen Bewegung Simeon II., den Demokraten für ein starkes Bulgarien:
1. Eine Gleichbehandlungund einheitliche Anwendung der Regelungen für den Schutz und die humane Behandlung von Tieren in Bezug auf Haustiere und herrenlose Tiere, in Anlehnung an das Grundprinzip, das dem Artikel 12 der Europäischen Konvention zum Schutz des Mitgeschöpfes Tier No. 125 aus dem Jahre 1987 zu Grunde liegt, und die von der Republik Bulgarien, `DB´ Nr. 34 vom 27.4.2004 ratifiziert wurde;
2. Die Einführung eines einheitlichen Begriffes `Tierheim´, in Übereinstimmung mit der Terminologie der Europäischen Konvention No. 125;
3. Die Bekräftigung der Methode der Kastration und des Zurückverbringens des kastrierten Tieres an ihren eingewohnten Platz – geltend für sozialisierte Hunde – durch die Gemeinden und die Tierschutzorganisationen, als grundlegende Methode zur Kontrolle der Hundepopulation. Dies in Abstimmung mit der positiven Erfahrung und der Gesetzgebung der Mitgliederländer der Europäischen Union - Italien, Griechenland, wie auch in Einklang mit den Maßnahmen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen werden: der Anwendung der Kastration als effektivstes, nachhaltigstes und ökonomisch sinnvollstes Mittel (WHO, Experten-Kommitee für Tollwut, Achter Bericht, Genf 1992, Serie No. 824; WHO, Beratung über die Anwendbarkeit einer globalen Kontrolle und die Eliminierung der Tollwut in den Städten, Genf, 11.-13. Dezember 1989, VPH/93.116);
4. Die Anwendung mobiler Kliniken für die Durchführung der schnellen massenhaften Kastration in Siedlungsorten nach Einschätzung durch die örtlichen Behörden, in Abhängigkeit von dem Bedarf und den finanziellen Möglichkeiten der entsprechenden Gemeinde.
5. Der Einsatz von Straf-Maßnahmen bei systematischen oder schweren Verstößen gegen die Regelungen für den Schutz und einen humanen Umgang mit herrenlosen Hunden, die Folgendes vorsehen:
  • Vorübergehende Schließung des Tierheimes;
  • Dem Tierarzt wird die Approbation entzogen.

Die in dieser Weise vorgesehenen Veränderungen garantieren die Bedingungen für die Feststellung von:
  • Systematischen Verstößen gegen die Forderungen, die in der Europäischen Tierschutzkonvention erhoben werden;
  • Versuchen zur Kompromittierung des Nationalen Veterinärmedizinischen Dienstes, der Bulgarischen Regierung, zusammengestellt von den Parteien NDSV und der DPS (2001-2005), 39. Volksversammlung, die die Anforderungen an einen humanen Umgang mit Tieren im Kapitel VII des Projektes für das Gesetz für die Veterinärmedizinische Tätigkeit ¹ 402-01-48/24.9.2004 gutheißen, und den später vorgenommenen Änderungen im Gesetzesentwurf No. 554-01-15, wobei Überschneidungen mit den Europäischen Forderungen und den Bedürfnissen der Bulgarischen Gesellschaft festgestellt werden, die in dem Brief an den Veterinärmedizinischen Dienst No. E-27/3.2.05 ausgedrückt werden;
  • Der Aufrechterhaltung der Hundepopulation auf der Straße mit dem Ziel der Benutzung der herrenlosen Tiere als kostenlosen Rohstoff in auf dem Territorium der zivilisierten Welt verbotenen Produktionsprozessen.

Ich hoffe auf Ihre Bereitschaft, diese Vorschläge zu unterstützen, damit sie befürwortet werden und bei der zweiten Lesung von den Volksvertretern der 40. Volksversammlung angenommen werden.
DIE ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION FÜR LANDWIRTSCHAFT IN DER BULGARISCHEN VOLKSVERSAMMLUNG, DASS AUS DEM PROJEKT FÜR DAS GESETZ FÜR DIE VETERINÄRMEDIZINISCHE TÄTIGKEIT DIE REGELN FÜR EIN HUMANES VERHALTEN DEN HERRENLOSEN HUNDEN GEGENÜBER WEGFALLEN, LÄSST DIE FOLGENDE EINZIGE OPTION ZUR EINHALTUNG DER EUROPÄISCHEN KONVENTION NO. 125 ZU:
EIN MORATORIUM DER VOLKSVERSAMMLUNG
ODER
EINE VERFÜGUNG DES PRÄSIDENTEN
FÜR DAS AUSSETZEN DER TÖTUNG DER HUNDE BIS ZUR ANNAHME EINES TIERSCHUTZGESETZES

Hochachtungsvoll: Ihr Name

Adresse: Ihre Adresse

Datum: ....................

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