MORATORIUM

Der Wegfall der Textpassagen aus dem Gesetzesentwurf für das Gesetz für die veterinärmedizinische Tätigkeit, die ein Regelwerk für die Maßnahmen schaffen, die auf die Lösung des Problems der Straßenhunde abzielen, hat grausame Quälereien der bulgarischen Hunde zur Folge:
Der einzige Ausweg aus der momentanen Situation ist eine baldige Verhängung eines Moratoriums oder einer Verfügung des Präsidenten für das Aussetzen der Tötung von gesunden Straßenhunden bis zur Annahme eines Tierschutzgesetzes.
Die Nichtregierungs-Organisationen im Tierschutzbereich können eine ausgearbeitete Strategie vorlegen, die auf die Kontrolle der Hundepopulation zur Zeit eines Moratoriums oder einer Verfügung des Präsidenten abzielt. Die vorgesehenen Aktivitäten reduzieren in kürzester Zeit die Anzahl der Straßenhunde bis auf ein Minimum, welches für die Gesundheit des Menschen keine Gefahr darstellt.
Bereits im Monat Mai haben DIE GRÜNEN in Europa für eine Reglementierung der Anforderungen an ein humanes Verhältnis gegenüber den Straßenhunden in Bulgarien appelliert!

Seit Jahren verschärft sich das Problem der Straßenhunde in Bulgarien aufgrund der Anwendung von Maßnahmen, deren Ineffektivität seit Langem bewiesen ist: Mit sinnlosen Tötungen der Hunde erreicht man einzig den „Austausch“ einiger Tiere durch andere Tiere, die rasch die durch die Tötung der erstansässigen frei gewordenen Territorien einnehmen.

Der einzige Ausweg aus dieser Lage ist die Verhängung eines Moratoriums mit dem Ziel der Aussetzung der Tötung gesunder Straßenhunde bis zur Annahme eines Tierschutzgesetzes.

Die europäischen grünen Parteien bestehen gegenüber der bulgarischen Regierung auf der unverzüglichen Verhängung eines Moratoriums mit dem Ziel der Aussetzung der Tötung gesunder Straßenhunde bis zur Annahme eines Tierschutzgesetzes.

Dies gewährt eine Garantie für die Festigung bewährter europäischer moralischer Werte: Menschenrechte und Toleranz, Gesetzlichkeit und Demokratie.

European Green Party/EFGPasbl
2nd COUNCIL MEETING
Riga, 6-8 May 2005


Adopted resolution
on a moratorium on the killing of healthy street dogs.
For years the problem with homeless dogs in Bulgaria has been aggravating due to attempts to apply measures that have long ago proved inefficient: meaningless killings of dogs results only in their substitution by other ones, which quickly occupy the vacant territories. The parameters of a dog s reproductive capacity are well-known: for 6 years a female dog produces a breed of 67 000 dogs.
Following the requirements of the European Union, a bill on the veterinary-medical activities has been prepared, which regulates the only successful strategy for coping with the "street dogs" phenomenon by applying the method of "castration and return to the same place".
The final passing of the law, which has already been approved by the Bulgarian Parliament, will only come about at the end of this year - after the national elections, scheduled in June.
This delay encourages cruel assaults against the dogs in Bulgaria:
- Exterminating the dogs which have been brought to the dog pounds (kennels), where the law is outrageously violated;
- Terror against dogs, first killing of the castrated ones, which leads to an exceedingly rapid rise in the dog population;
The only way out of the existing situation is the speedy passing of a MORATORIUM on the killing of healthy street dogs until the law on animal protection is passed.
The European Green Party urges the Bulgarian Government to pass an emergency moratorium on the killings of healthy street dogs, until a law on animal protection has been passed.
This will be guarantee for the prospering of the existing European moral values and the promotion of tolerance, lawfulness and democracy.