INHALT

I. Zitate aus den Berichten der unabhaengigen Beobachter, Vertreter des studentischen Monitoring Committee
II. Das folgende Fotomaterial stammt aus einer Reportage uber die Gesetzesubertretungen der Bediensteten des Sofioter Gemeindeunternehmens "Ekoravnovesie", ausgetrahlt am 4. April 2005, 20 h Ortszeit, im Landesweiten Fernsehkanal `Nova Televizija?, im Rahmen der Sendung `Gospodari na efira?

I. Zitate aus den Berichten der unabhaengigen Beobachter, Vertreter des studentischen Monitoring Committee (Studentenvereinigungen der Hoheren wissenschaftlichen Bildungseinrichtungen in der Hauptstadt Bulgariens - Sofia), verantwortlich fuer die stadtischen Hundeheime, auch "Isolator" (Isolierlager) genannt (eigentlich nur Todeslager fuer herrenlose Hunde mit der leiseren Unterstuetzung der NVMS - es herrscht eine drangvolle Enge, den Tieren stehen keine Decken oder andere Unterlagen zur Verfugung, Futternapfe oder Tranknaepfe waren zum Zeitpunkt der Besichtigungen nicht vorhanden, die Abwasser aus den Kafigen werden nicht ordnungsgema? entsorgt, die Tiere werden regelmaessig misshandelt, etc.)
- "... am 24.03.2005 vorbeigehend an dem Kuehlraum fuer die Kadaver der Tiere, habe ich im Innere ein Winseln gehoert. Ich habe die Tuer geoeffnet und gesehen, dass ein Welpe LEBENDIG bei den toten Tieren gelassen worden war!..." (Beobachter 21.03.2005 - 01.04.2005)
- "... die Welpen werden prinzipiell sofort euthanisisert, nur manchmal wird das Verfahren auf den naechsten Tag verschoben. In diesem Fall werden die Welpen fuer die Nacht in einem Wagen gelassen. So sterben die meisten sofort (ohne Luft, Wasser oder Futter) und koennen nicht den naechsten Tag erreichen..." (Beobachter 22.04.2005)
- "... am Freitag wurde mir nicht erlaubt bei der Euthanasie zweier kleiner Welpen dabeizusein. Spaeter schrie mich Dr. Marinov an.Er drohte, er werde mir die "Fresse einschlagen" ... ich habe bemerkt, dass er nicht richtig die Herzen der Tiere mit der Euthanasie-Spritze treffen kann. Konkret gesagt, ging es um zwei kranke Hunde, die nach zwei "Euthanasin"-Spritzen minutenlang nicht sterben konnten, was eine richtige Quaelerei ist. ..." (Beobachter 18 - 22.04.2005)
- "... Blut tropft von den Hunden bei der Ankunft in den "Isolator" ..." (Beobachter 29.04.2005)
- "... ein Hund der Rasse Kaukasischer Schaferhund wurde von einem Freund des Leiters "adoptiert". Am naechsten Tag kam der Besitzer und verlangte seinen Hund zurueck. Der Hund wurde in seiner Abwesenheit von seinem Grundstueck genommen. Der neue Besitzer verlangte 150 lv, obwohl er den Hund nur einen Tag gepflegt hat. Die Adoption-Gebuehr betraegt 24 lv..." (Beobachter 25 - 29.04.2005)
- "... nach einer muendlichen Anweisung des Leiters werden 2 kastrierte Hunde kaltblutig getoetet ... " (Beobachter 07 - 11.02.2005)
- "... bei meiner Ankunft haben mich 2 Hunde erwartet, die aus der Betaubung nicht aufgewacht waren und starr in derselber Pose lagen, wie am Mitwoch, als man sie auf dem nackten Zementboden geworfen hat" (Beobachter 07 - 11.02.2005)
- "... morgens am 24.02, 01.03, 08.03, 09.03 und 10.03 wurden jeweils 2 in der Nacht gestorbene Hunde augefunden ... Ursachen ... die Kaelte und die grosse Zahl der Hunde in den Zellen. Nicht alle Hunde haben einen Zugang zum Futter. ..." (Beobachter 23.02-12.03.2005)
- "... Dr. Cvetanov brach ins Zimmer ein und ordnete an die Arbeit sofort einzustellen, den Kuehlraum mit den toten Tieren zu oeffnen und den toten Hund von Vlado zu entfernen und ihn zu verstecken... Ein Augenblick spaeter wurde Vlado wieder in den "Isolator" und in den Kuehlraum hereingelassen, wo er seinen Hund, natuerlich, nicht entdecken konnte..." (Beobachter 22.02.2005)
- "... es hat sich herausgestellt, dass ein von den adoptietrten Hunden aus der Betaubung nicht aufgewacht war. Der neue Besitzer hat ca. 1 Stunde nach der Adoption angerufen, dass sein Hund immer noch nicht wach ist und nach noch einer Stunde wurde den Tod des Tieres bestaetigt...es hat sich herausgestellt, dass ihm die beide Tieraerzte unabhaenig voneinander ein Betaubungsmittel gegeben haben und dazu eine dritte Dosis von dem Tierpfleger, um den Hund von der Zelle vor der Operation zu nehmen..." (Beobachter 14 - 18.03.2005)
- "... die in Einzelzellen getrennten "boesen Tiere" werden liegend in den eigenen Fekalien gelassen, weil da keiner saubermachen will ..." (Beobachter 30.05. - 03.06.2005)
- "... die Boxen werden ueberbelegt und sind eng fuer alle Tiere, nciht alle erreichen das Futter. Ihr Koerpergewicht reduziert sich sichtbar. ..." (Beobachter 30.05. - 03.06.2005)
- "... Es ist sehr dunkel in den Boxen, und die Adoptiveltern erkennen nur sehr schwer ihre Lieblinge ..." (Beobachter 30.05. - 03.06.2005)
- "... es kommen verwundete Hunde, in Folge der schlechten Behandlung durch die Jaeger. ..." (Beobachter 30.05. - 03.06.2005)
- "... einige Hunde sind sichtbar vewundet bei der Ankunft in den "Isolator" - aus den Tieren spritzt frisches Blut heraus..." (Beobachter 11.04 - 15.04.2005)
- "... obwohl es neue TV-Diskusionen gibt, ...dauern die sofortige Euthanasien und die Arbeit mit Schaufeln bei der "Lieferung" der lebendigen Tiere ..." (Beobachter 11.04 - 15.04.2005)
- "... von dem Stadteil " Levski G" wurde ein "Cocker Spaniel " (ein Hastier) geliefert ... er wurde in einer Zelle mit mehreren Tieren gelassen. Am naechsten Tag ist er frueh morgens noch vor meiner Ankunft getoetet worden. Zwei Tage spaeter kam die Besitzerin und suchte ihr Liebling, der im Stadtteil "Reduta" verloren ging..." (Beobachter 25-29.04.05)
- "... die Hunde wurden euthasiert mit dem Grund, dass "sie nicht gross genug sind"..." (Beobachter 17.01 - 04.02.05)
- "... beim Ausladen der Hunde werden diese manchmal einfach betaeubt in die Zellen geworfen. Das verursacht Verletzungen...." (Beobachter 05 - 10.01.04)
- "... Transportbedingungen... der Wagen wird von der Sonne aufgeheizt. Er ist nicht mit Boxen ausgestattet. Die Hunde werden einfach betaubt uebereinander geworfen. Beim Transportieren aendert sich ihre Lage und sie koennen ersticken. (Beobachter 03- 09.07.2004)
- "... beim Ausladen fallen die Hunde aus der Hoehe auf dem Zeementboden... Einer der Hunde hat sich dabei den Fuss verletzt und wurde am naechsten Tag euthanisiert. ..." (Beobachter 23 - 25.07.03)
- "... das Erschrekenste ist das Ausladen der Welpen. Sie werden leicht gefangen und sind immer viel, sie werden in einer Metalltruhe geworfen, wobei man sie auf dem Kopf haelt .. man schlaegt ihre Koepfe in den Boden, in der Truhe und gegeneinander ..." (Beobachter 14.10.03)
- "... der Tierpfleger wurde von einem kleinen Welpen gebissen.Dieser hat dann den Kleinen gefangen, ihn hochgehoben und mit der ganzen Kraft gegen den Boden geschleudert..." (Beobachter 23 - 26.09.03)

II. Das folgende Fotomaterial stammt aus einer Reportage uber die Gesetzesubertretungen der Bediensteten des Sofioter Gemeindeunternehmens "Ekoravnovesie", ausgetrahlt am 4. April 2005, 20 h Ortszeit, im Landesweiten Fernsehkanal `Nova Televizija?, im Rahmen der Sendung `Gospodari na efira?
Die Fotos sind mit verborgener Kamera entstanden:
Wenn die Sofioter Gemeindeverwaltung
Hunde fängt
...die bis zu sechs Monate alt sind:
Foto No. 1-3
Ein drei Monate alter Welpe, der vom Gemeindeunternehmen "Ekoravnovesie" gefangen wurde, wird aus dem einzigen Transportkäfig im Wagen des Unternehmens herausgeholt. In diesen Käfig werden alle eingefangenen Welpen unter sechs Monaten reingequetscht, fünf, zehn, oder fünfzehn, es gibt keine Obergrenze!
Foto 1

Der mit einem Handschuh ausgerüstete Arbeiter des Tötungsheimes greift den kleinen Hund an einem Hinterbein und zerrt ihn über den Boden des Wagens hinaus.
Foto 2

Der kleine Hund wird an seinem rechten Hinterbein über den Korridor des Tötungsheimes getragen, wobei er mit dem Kopf nach unten hängt. Während der Reportage war zu hören, dass der Welpe die ganze Zeit bestialisch schrie also offensichtlich beim Einfangen schwer verletzt worden war.
Foto 3

Es ist unklar, welche Quälerei für die Hundchen schlimmer ist: mit dem Kopf nach unten zu hängen, oder mit den anderen Hundebabys zusammen in einen Transportwagen gequetscht zu werden, wobei die zuunterst liegenden Hundebabys ersticken. Der Transportwagen ist verschwommen hinter dem hängenden Welpen zu sehen.


Wenn die Sofioter Gemeindeverwaltung Hunde fängt...die über sechs Monate alt sind:
Foto No. 4-5
Foto 4 Mit der verborgenen Kamera ist der Moment der "Ankunft" erwachsener Hunde im Tötungslager festgehalten worden: erwachsene Hunde werden vom Wagen aus auf den Zementfußboden eines Käfigs geworfen, der alle gefangenen Hunde aufnehmen muss, egal, wie viele es sind: fünf, zehn oder zwanzig. Die betäubten Hunde werden übereinander hineingeworfen.
Foto 5 Es sind die Fälle nicht selten, in denen Hunde nicht mehr zu Bewusstsein kommen, sondern sterben, weil die Fänger mit Betäubungsmitteln auf die Hunde schießen, ohne Anwesenheit eines Tierarztes, und damit das Gesetz für die veterinärmedizinische Tätigkeit (ZVMD) übertreten. Wenn sich der Hund durch die grausame Behandlung bei seiner "Ankunft" ein Bein bricht, vollzieht der Gemeindetierarzt sofort die Tötung des Hundes, wobei er das Gesetz für die veterinärmedizinische Tätigkeit erneut verletzt, das die medizinische Behandlung eines solchen verletzten Hundes vorsieht, mit dem Ziel seiner Heilung.

Wenn ein eingefangener Hund noch im Transportwagen aus der Betäubung erwacht, benutzen die Gemeindebediensteten ein spezielles Gerät, um die "Ankunft" des Hundes im Tötungslager einzuleiten: es heißt `Spaten´ - mit ihm wird der halbbetäubte Hund in den Käfig geschleudert, um Platz für die nächsten Hunde zu machen. Auf dem Standfoto aus der Reportage kann man sehen, wie das Opfer, der Hund mit dem dunklen Fell, mit dem Spaten ergriffen wird, um ihn herüber zu schleudern.

Wenn die Sofioter Gemeindeverwaltung Hunde fängt...
die Vorbereitung zur Tötung des Hundes
Foto No. 6-7
Foto 6

Auf dem Foto No. 6 wird die angebliche "humane Tötung" eines wehrlosen Hundes vorbereitet.
Mit der sofortigen Euthanasie eines Hundekindes bis zu sechs Monaten wird Art. 70, Abschnitt 2 des Gesetzes verletzt, das vorsieht, dass für junge Hunde eine Übergangsfrist von vierzehn Tagen bis zur Tötung eingehalten wird. Damit könnte eine evt. Rettung eines Welpen aus einem Tötungsheim erfolgen. Diese Frist wird aber missachtet. Eine medizinische Untersuchung erfolgt entgegen den Vorschriften nicht. Es wird kein Untersuchungsmaterial für labormedizinische Analysen von den Tieren abgenommen. Der Gemeindearzt trifft seine Diagnose über den Zustand eines Hundes nach einem Blick auf die Tiere in dem Moment, in dem sie vom Transportwagen geschleudert werden, wie weiter oben bereits beschrieben wurde. Ein Holzknüppel mit einer Gabelung am Ende dient zum Einklemmen des Tieres, damit es sich nicht bewegen kann, wenn der "Arzt" ihm die Todbringende Substanz verabreicht.
Foto 7

Der kleine Hund auf dem Foto No. 7 (durch eine rote Linie markiert), den der Gemeindebedienstete in der Luft festhält, wartet auf sein "humanes" Ende.